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Bestellungen
Täglich beliefern uns 4 unterschiedliche Großhändler insgesamt 6 mal am Tag, sodass Sie verlässlich Ihr gewünschtes Produkt innerhalb weniger Stunden erhalten.
Gerne nehmen wir auch Bestellungen per E-Mail entgegen. Somit ersparen Sie sich einen weiteren Weg in die Apotheke und Sie können Ihre Medikamente pünktlich einnehmen.
Gesundheitscheck/Messungen
Rund um die Uhr führen wir für Sie Blutdruck, Cholesterin, Triglycerid, BMI, Körperfettanteil Messungen durch und geben Ihnen Ratschläge wie Sie Ihre Werte verbessern können.
Wir arbeiten gut mit unseren benachbarten Ärzten zusammen, sodass wir Sie bei Werten, die weit von der Norm abweichen, sofort zum Arzt Ihres Vertrauens verweisen!
Impfplanerstellung -
Der neue Österreichische Impfplan 2009
Empfehlungen des Obersten Sanitätsrates für 2009
Evidenz-basierte Empfehlungen des Obersten Sanitätsrates (Impfausschuss: 14. Oktober 2008)
Wegen der schnellen Entwicklung, in der sich das Impfwesen befindet, ist es notwendig geworden, die Impfempfehlungen des Impfausschusses des Obersten Sanitätsrates jährlich zu erneuern und zu adaptieren.
Das im Oktober 1997 initiierte Impfkonzept hat die kostenlose Durchführung der damals im Impfplan enthaltenen Impfungen für Kinder bis zum 15. Lebensjahr vorgesehen. Bahnbrechend an diesem Impfkonzept war, dass erstmalig von der Politik der Stellenwert von Impfungen für die Volksgesundheit durch die Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit anerkannt wurde. Die Kostendeckung für die im Lauf der folgenden Jahre erfolgte Erweiterung der allgemeinen Impfempfehlungen war bisher nicht vollständig möglich.
Neuerungen 2009
- Die Empfehlungen für die Impfung gegen Meningokokken werden präzisiert und tabellarisch dargestellt.
- Wegen der Zulassung von Vierfachimpfstoffen gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen wird diese Möglichkeit erwähnt, auch wenn damit die Empfehlungen zur Varizellenimpfung nicht geändert werden und der Vierfachimpfstoff im Rahmen des Kinderimpfkonzeptes nicht kostenfrei zur Verfügung stehen wird.
- Das Vorgehen zur Eindämmung von Masernausbrüchen wird detailliert angeführt.
Download Druckversion gesamter "Österreichischer Impfplan 2009" (pdf-Datei, 36 Seiten - 300KB)
Reiseapotheke
Schon einen Monat vor Urlaubsbeginn sollten Sie sich informieren, ob für Ihr Zielland bestimmte Impfungen empfohlen werden. Wir haben Computerprogramme und Unterlagen, um Sie hier kompetent und aktuell zu beraten. Behördlich vorgeschrieben sind diese Impfungen in den seltensten Fällen, sinnvoll sind sie allemal. Auch gegen Malaria kann man sich schützen, wenngleich es gegen diese Tropenkrankheit noch keine Impfung gibt.
Denken Sie auch an die Zusammenstellung einer kleinen Reiseapotheke: womöglich sind in Ihrem Urlaubsgebiet Ihre gewohnten Medikamente nur schwer, unter anderem Namen oder gar nicht erhältlich, jedenfalls aber nur mit fremdsprachigem Beipacktext.
Neben Pflaster, Verbandzeug, Desinfektionsmittel, leichten Schmerztabletten, Nasentropfen und dem für Sie optimalen Sonnenschutz gehört in die Reiseapotheke, wofür Sie sich anfällig fühlen: das kann von Allergietabletten über eine Sonnenbrandlotion zum Migränemittel reichen. Lassen Sie sich am besten vor Reiseantritt von uns beraten.
Bei Flugreisen sollten Sie einen ausreichenden Vorrat Ihrer Dauermedikamente (Insulin, Herzmittel, Asthmaspray, Pille etc.) im Handgepäck mitführen: Ihr Koffer könnte verloren gehen.
Nicht zuletzt sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob bei Ihnen das Risiko einer Reisethrombose besteht, um rechtzeitig vorbeugen zu können.
Wenn Sie Raucher sind und ein Langstreckenflug bevor steht, kann ein Nikotinkaugummi oder ein Nikotininhalator hilfreich sein. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Urlaub und kommen Sie gesund zurück!
Für Notfälle
Was gehört hinein?
Die häusliche Apotheke sollte, was Verbandmittel betrifft, für Kinder immer gut zugängig sein. Medikamente sollten gleichzeitig gut verschlossen sein. Es gibt zweiteilige Schränkchen, bei denen ein Teil zu diesem Zweck absperrbar ist. Denken Sie daran, Dinge wie beispielsweise die Zeckenzange auch bei Ausflügen in die Natur dabei zu haben.
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Nützliche und hilfreiche Dinge
- Einmalhandschuhe
- Verbandschere, vorne stumpf
- Zeckenzange
- Splitterpinzette
- Medizinische Kohle
- Kernseife (für Tierbisse)
- Desinfektionsmittel
- Ringelblumentinktur
- Rettungsdecke
- Gel-Kühlkompresse (Gefrierfach)
- Nasentropfen (erstes Mittel bei Ohrenschmerzen!!)
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Verbandmittel
- Wundschnellverband (Pflaster)
- Rolle Heftpflaster
- Verbandspäckchen klein, mittel und groß
- Verbandstuch
- Sterile Kompressen 10x10 cm
- Mullbinden
- 2 Dreieckstücher
Um auch unterwegs gerüstet zu sein, gibt es im Sportfachhandel oder Outdoorbedarf leere Erst-Hilfe-Taschen in verschiedenen Größen, die Sie selbst füllen können.
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Die häufigsten Vergiftungen bei Kindern sind Vergiftungen mit
- Medikamenten
- Tabak
- Reinigungsmitteln
- Giftpflanzen.
Da Kinder sich im Gegensatz zu Erwachsenen aus Unwissenheit vergiften, können Anzeichen wie Erbrechen oder plötzliche Müdigkeit auf eine Vergiftung hinweisen.
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Vergiftungen erkennen
Wenn Kinder sich plötzlich unwohl fühlen, sich erbrechen oder ausgesprochen müde werden, kann eine unbemerkte Vergiftung die Ursache sein. Sind Kinder in einem fremden Haushalt, können Sie dort leichter Medikamente oder ähnliches finden als zuhause. Passen Sie also auf, wenn Ihr Kind beispielsweise bei den Großeltern zu Besuch ist und dort im Nachtkästchen auf ein Sammelsurium von Pillen stoßen könnte.
Wer hilft bei Vergiftungen
Rettungsdienst Bei akuten Vergiftungen, wenn es darum geht, so schnell wie möglich entsprechende Maßnahmen durchzuführen, rufen Sie den Rettungsdienst. Die Behandlung wird dann bereits durch den Notarzt vor Ort eingeleitet.
Wichtige Angaben:
- Menge des Gifts
Eine halbe Packung, eine Beere oder maximale Menge
- Art des Gifts
Name des Medikaments, Packung. Beschreibung der Pflanze. Beeren oder Pflanzenteile mitnehmen
- Symptome
Verhalten, Schmerzen, Erbrechen ...
- Zeitpunkt der Einnahme wie viel Zeit ist bereits vergangen
- Gewicht des Kindes meist ist das Gewicht nicht bekannt, deshalb auch:
- Alter des Kindes zur Abschätzung des Körpergewichts
Was Sie bei Vergiftungen tun können
Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die Sie selbst bei Vergiftungen durchführen können. Eine Maßnahme wie z. B. Erbrechen mag bei einer Art der Vergiftung (z.B. Schlafmittel) sinnvoll sein, bei einer anderen Vergiftungsart (z.B. Schaumbildner oder Lampenöl) ist erbrechen nachteilhaft oder sogar schädlich. Es gibt also einige Ausnahmen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und spielen Sie verschiede Vergiftungen im Kopf durch. Mit den hier gegebenen Hintergrundinformationen stellen Sie fest, wie logisch die verschiedenen Methoden bei Vergiftungen sind.
Kein vorschnelles handeln
Tödliche oder lebensgefährliche Vergiftungen sind selten. Die Therapie beschränkt sich meist auf die Gabe von Flüssigkeit, medizinischer Kohle oder eines Entschäumungsmittels. Übertriebene Maßnahmen haben in der Vergangenheit zu einigen Todesfällen bei Kindern geführt. Diese falschen und/oder übertriebenen Maßnahmen machen immerhin ein fünftel der Todesursachen bei Vergiftungen im Kindesalter aus.
Erbrechen
Erbrechen ist notwendig bei stark giftigen, schnell wirksamen Substanzen. Bei gering giftigen Pflanzen, Medikamenten oder Substanzen ist es meist sinnvoller, die ungefährlichere Form der Giftentfernung durch Gabe von medizinischer Kohle zu wählen. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall eine Vergiftungszentrale.
Vergiftungszentrale Österreich: 01 - 406 4343-0
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Kühlen mit kaltem Wasser 10-15 Minuten lang
Vorsicht: verwenden Sie bei großflächigen Verbrennungen lauwarmes Wasser, um eine Unterkühlung zu vermeiden
Entfernen nichtverklebter Kleidung
Entfernen Sie Kleidung, die nicht mit der Wunde verklebt ist.
Keimfreies Abdecken von offenen Verbrennungen
Offene Verbrennungen müssen Sie keimfrei abdecken. Mit Verbandtüchern (aus dem KFZ-Verbandkasten) in den Größen: 40x60cm, 60x80cm oder 80x120cm.
Geben Sie weder Puder, Mehl oder Cremes auf die Wunde
Diese Stoffe müssten wieder aus der Wunde entfernt werden
Verbrennungen ersten und zweiten Grades
Bepanthen Schaumspray und Hansaplast Brandwundenspray
Drittgradige und großflächige Verbrennungen
In jedem Fall ist eine Krankenhausbehandlung notwendig
Ab etwa 5-10% verbrannter Körperoberfläche zweiten Grades besteht bei Kleinkindern Schockgefahr durch die Verbrennungskrankheit.
Weitere Versorgung
Bei Verbrennungen am Arm: Nehmen Sie Ringe und Armreifen ab, bevor Schwellung entsteht.
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