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News - Oktober 2009
Vitaminwochen vom 5. bis 17. Oktober 2009
Vitamine sind für die Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden unerlässlich. Sie stärken zum Beispiel unser Immunsystem, sorgen für körperliche Leistungsfähigkeit, fördern die Konzentration und unterstützen den Knochenaufbau.
Doch sind Sie auch ausreichend mit diesen essentiellen Mikronährstoffen versorgt?
Der aktuelle österreichische Ernährungsbericht zeigt, dass viele Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen deutliche Nährstoffdefizite aufweisen. Gründe für diese Unterversorgung liegen einerseits in einer nährstoffarmen Ernährung und andererseits andererseits in einem vergleichsweise höheren Bedarf an Vitalstoffen. Bedingt durch spezielle Lebenssituationen wie Schwangerschaft, Stillzeit, Regeneration, Wachstum, Stress sowie unseren Lebensstil wie Rauchen, Alkoholkonsum, chronische Medikamenteneinnahme aber auch Sport steigt unser Nährstoffbedarf.
Nutzen Sie die Möglichkeit, bei uns während der Vitaminwochen vom 5. bis 17. Oktober 2009 einfach und schnell Ihren persönlichen Vitaminbedarf zu ermitteln. Bei möglichen Mikronährstoff-Defiziten beraten wir sie gerne, wie Sie diese bedarfsgerecht und mit spezialisierten Multivitaminpräparaten ausgleichen können.
Weiters haben Sie die Gelegenheit, gratis eine „vitaminreiche Kostprobe“ der Supradyn ® Vital 50+ Brause mit dem erfrischenden Geschmack tropischer Früchte zu verkosten.
NEU im Sortiment: SUPRADYN Tropical Kautabletten für Jung und Alt!
Weißer Zettel rotes Tuch!
Keine Angst vorm Beipackzettel!
Wie viele Informationen passen auf ein kleines, zusammengefaltetes Papierstück? Sehr viele!
Und das ist auch gut so, denn nur wer sich umfassend über Arzneien informiert, weiß worauf bei diesem oder jenem Medikament zu achten ist. Leider fühlen sich manche Menschen von der oft kleingeschriebenen Masse an Informationen überfordert. Hier ein paar hilfreiche Tipps.
Was steht eigentlich auf einem Beipackzettel?
Darauf finden sich alle Hinweise zur richtigen Handhabung, Verabreichung, Aufbewahrung und Zusammensetzung der Präparate. Auch wenn es wegen der Länge und vielen unbekannten Begriffen manchmal schwerfällt, ist es unverzichtbar, den Beipackzettel zumindest einmal genau durchzulesen. Bei Fragen oder Unsicherheiten steht man Ihnen in Ihrer Rat & Tat Aeskulap Apotheke gerne beratend zur Seite als wichtiger Beitrag zum Therapieerfolg.
Zusammensetzung:
Das ist die Auflistung sämtlicher, im betreffenden Medikament verwendeter Wirkstoffe und weiterer wichtiger Bestandteile. Denn sind z.B. Zucker oder Laktose enthalten, ist bei Diabetikern bzw. Menschen mit Laktoseintoleranz Vorsicht geboten. Die Reihung der einzelnen Substanzen gibt darüber hinaus Aufschluss über die enthaltenen Mengen.
Anwendungsgebiet:
Hier sind wesentliche Informationen zu Wirkung und richtiger Anwendung zusammengefasst. Entsprechen die beschriebenen Beschwerden, Symptome und Anzeichen (Schmerzen, Entzündungen, Schlaflosigkeit, Kreislaufbeschwerden, hoher Blutdruck, Gicht, …) wirklich Ihren Problemen? Doch Achtung: Auch wenn andere auf ein bestimmtes Präparat schwören, fragen Sie vor einer Selbstmedikation immer Ihren Arzt oder in Ihrer Rat & Tat Aeskulap Apotheke.
Dosierung und Art der Anwendung:
Dabei sollte man sich immer nach den vom Arzt verordneten Dosierungs- bzw. Anwendungshinweisen bzw. dem Beipackzettel richten oder in Ihrer Apotheke nachfragen.
Wichtig ist beispielsweise der Zeitpunkt der Einnahme. Morgens erfolgt eine schnellere Entleerung aus dem Magen, und der Magen-Darm-Trakt ist anders durchblutet als am Abend. So wirken manche Asthmamittel oder Herzmedikamente schneller bzw. stärker, wenn sie in der Früh eingenommen werden.
„Vor dem Essen“ = mindestens 10 Minuten vor der Mahlzeit.
Filmtabletten (durch Überzug geschützt) und Kapseln können nur intakt, also unzerkaut durch den Magen zum Dünndarm gelangen, wo sie der Körper aufnehmen kann.
Granulate oder Beutel immer nach Anweisung (auflösen, schütteln ...) zubereiten und trinken z.B. sofort oder mit Wartezeit, wegen Schaumbildung oder Bodensatz.
Antibiotika-Trockensäfte: stets auf die Haltbarkeit achten und vor Gebrauch schütteln. Ca. 13 min. bis die Schaumbildung zurückgegangen ist. Am besten mit einer Spritze entnehmen.
Augentropfen: Selbstanwendung stellt nicht nur ältere Menschen vor Probleme (unnatürliche Hand- und Armhaltung, schwieriges Fläschchen-Drücken). Hier helfen der „Schlüsselgriff“ sowie der richtige Winkel: 90° besser als 45°.
Zäpfchen: Bei Schwierigkeiten können Zäpfchen mit einem angewärmten Messer einfach geteilt werden, am besten der Länge nach.
Turbohaler, Diskus, Inhalationshilfen: Bitte Bild bzw. Zeichnung beachten, welches die korrekte Anwendung zusätzlich erklärt.
Gegenanzeigen
Wann darf das Präparat nicht verabreicht werden? Unbedingt beachten, um mögliche Gefahren auszuschließen (Schwangerschaft, Überempfindlichkeiten z.B. auf Penicillin, Allergien und andere Medikamente). Ebenfalls wichtig: das Alter. Kinder und ältere Menschen können auf manche Wirkstoffe empfindlich reagieren, Kinder unter 12 Jahren beispielsweise auf Aspirin.
Wechselwirkungen:
Jedes Medikament hat eine bestimmte Wirkung auf unseren Körper. Doch nicht nur das, werden gleichzeitig andere Arzneien eingenommen, kann es zu einer gegenseitigen Beeinflussung, Verstärkung oder Abschwächung kommen. Das Risiko einer solchen Wechselwirkung beträgt bei nur zwei zur selben Zeit verabreichten Präparaten bereits 10 % und bei siebenfacher Mehrmedikation sogar über 80 %! Der Grund dafür: Unsere Medizin ist auf eine sogenannte monokausale Therapie ausgerichtet, also darauf, eine Krankheit bestmöglich zu behandeln. Speziell im fortgeschrittenen Alter ist es daher nötig, Prioritäten zu setzen. Der Arzt entscheidet, was der Patient am dringendsten braucht.
Wenn Sie vorhaben mehrere Medikamente oder auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel gleichzeitig einzunehmen, informieren Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker.
Übrigens: Wechselwirkungen sind ebenso mit Nahrungsmitteln möglich. Vorsicht bei Grapefruitsaft, Milch, Gewürze oder Knoblauch.
Bei homöopathischen Arzneien können neben Kaffee oder Tee auch starke und scharfe Gewürze sowie ätherische Öle die Wirkung beeinträchtigen bzw. sogar aufheben. Achtung bei Zahnpasten und Mundwässern, hier gibt es in Ihrer Rat & Tat Aeskulap Apotheke eigene medizinische Zahncremes, die völlig frei von Menthol und ätherischen Ölen sind. Wir beraten Sie gerne!
Nebenwirkungen:
sind mögliche unerwünschte Wirkungen, die aufgrund des Arzneimittels auftreten können. Und besondere Vorsicht ist geboten, wenn im Beipacktext folgendes Rufzeichen auftaucht:
Kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Lagerung, Verfalldatum:
Das Haltbarkeitsdatum ist außen auf der Verpackung aufgedruckt. Es gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt das Medikament verwendet werden kann, wenn es licht- und hitzegeschützt (Kühlschrank) gelagert wurde. Nach der Öffnung sollte man manche Medikamente nur noch für eine beschränkte Dauer verwenden. Augentropfen zumeist maximal 4 Wochen, Antibiotikasäfte oder Nasentropfen gar nur 14 Tage. Am besten Sie bringen abgelaufene Medikamente oder Arzneien, bei denen Sie sich nicht ganz sicher sind, einfach in Ihre Rat & Tat Aeskulap Apotheke zur Überprüfung bzw. fachgerechten Entsorgung.
LAVENDELÖL
Das ätherische Lavendelöl wird aus dem echten Lavendel gewonnen.
Der botanische Name der Stammpflanze ist : Lavandula angustifolia. Die besten Anbaugebiete liegen in den südlichen Höhenlagen Frankreichs zwischen acht- und zwölfhundert Metern.
HEILWIRKUNGEN auf den KÖRPER:
Lavendelöl wirkt entzündungshemmend, regenerationsfördernd und verringert die Narbenbildung.
Lavendelöl ist deshalb sehr wirkungsvoll bei Hautkrankheiten wie Abszessen, Akne, Fisteln, Geschwüren, Dermatitis, Psoriasis und Fußpilz. Auch bei kleinen Wunden, Verbrennungen (erste Hilfe IMMER mit nicht zu kaltem Wasser 15 bis 20 Minuten lang kühlen!!!!) und Insektenstichen bewährt sich das Öl. Es kann zudem Ohrenschmerzen lindern, indem man es sanft hinter dem Ohr einmassiert. Es bringt Erleichterung bei Muskelzerrungen, rheumatischen Beschwerden, Erkältungen, Nasennebenhöhlen- und Halsentzündungen.
Krampflösend wirkt es bei Migräne und Kopfschmerzen.
HEILWIRKUNGEN auf die SEELE:
Es gibt eine scheinbar paradoxe Wirkung des Lavendelöls: es kann sowohl anregen, als auch entspannen, bei Abgeschlagenheit erfrischen und bei Stress beruhigen. Es wird daher bei Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Unausgeglichenheit, Angstzuständen, nervöser Erschöpfung und Stress empfohlen. Das Öl ist auch eine gute Einschlafhilfe für Kinder und wirkt dem Auftreten von Albträumen entgegen.
Beim Kauf von Lavendelöl sollten Sie auf die Bezeichnungen „naturreines ätherisches Öl“ und die Namen „echter Lavendel, Lavendel vera“, „Lavendel fein“ oder „Lavandula angustifolia“ achten. Denn bei nicht näher gekennzeichneten Lavendelölen handelt es sich möglicherweise um Lavandin, welches weniger zu Heilzwecken geeignet ist und keinesfalls direkt auf die Haut aufgetragen werden darf!!!!
ANWENDUNG DER ESSENZ:
- DUFTSTEIN: z. B als Einschlafhilfe für Kinder eine Mischung aus
Lavendel, Kamille und Clementine.
- WUNDBEHANDLUNG: bei schlecht heilenden Wunden und zur
Hautpflege eignen sich Kompressen mit Lavendelöl.
- SONNENBRAND: eine Mischung aus Mandelöl oder Aloe vera Gel
und Lavendelöl.
- BADEZUSATZ: ein Lavendelbad stabilisiert und harmonisiert
Nerven und Gefühle und eignet sich außerdem zur Linderung von Menstruationsbeschwerden.
- Bei SPANNUNGSKOPFSCHMERZ: eine Mischung aus Lavendelöl, Pfefferminzöl und Mandelöl.
Wenn Essen krank macht ...
Menschen mit Nahrungsmittelintoleranzen blicken zumeist auf einen langen Leidensweg zurück, bevor sie schließlich die richtige Diagnose erhalten. Denn die Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung können genauso gut Anzeichen für andere Erkrankungen, z.B. einen Reizdarm, sein. Dazu kommen in vielen Fällen noch weitere Beschwerden wie Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität und Schlafstörungen. Oft werden diese Dinge dann einzeln behandelt, man geht von einem Spezialisten zum nächsten, probiert dies und das aber alles ohne Erfolg! Dabei wäre es mit einer exakten Diagnose so einfach, die Beschwerden in den Griff zu bekommen.
Laktoseintoleranz
Die Ursache dafür ist ein Mangel des Enzyms Laktase im Körper. Dieses hat die Aufgabe, Milchzucker (= Laktose) aufzuspalten, damit es besser verdaulich wird. Fehlt das Enzym, wird die Laktose in den unteren Darmabschnitten durch die dort vorhandenen Bakterien abgebaut. Und das führt zu den typischen, unangenehmen Beschwerden.
Nachweisen lässt sich eine Laktoseintoleranz eigentlich relativ problemlos: per Atemtest. Nach Zufuhr einer konzentrierten Laktoselösung werden die bakteriellen Abbauprodukte in der Atemluft nachgewiesen. So erkennt man schnell, ob ein Mangel am Enzym Laktase besteht.
Eine Laktoseintoleranz muss nicht gleich einen 100%igen Verzicht auf alle laktosehaltigen Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte und Käse bedeuten. Streicht man nämlich alle Milchprodukte komplett, fehlen dem Organismus wiederum wichtige Nährstoffe.
Zuerst sollte man durch eine gezielte Diät herausfinden, wie viel Laktose der Körper über den Tag verteilt verträgt. Zusätzlich helfen Enzympräparate aus der Rat & Tat Apotheke, die am besten zu Beginn oder während der Mahlzeit eingenommen werden.
Fruktoseintoleranz
25 % der Personen mit Laktoseintoleranz leiden auch an Fruktoseunverträglichkeit, die aber ebenso alleine vorkommen kann. Die Ursache ist ein defektes Transportsystem im Dünndarm.
Die Beschwerden sind ähnlich und reichen von den oben erwähnten Symptomen bis hin zu depressiven Verstimmungen. Fruktose oder Fruchtzucker kommt vor allem in Früchten oder Fruchtsäften vor, aber auch in manchen Gemüse- und Getreidesorten. Achtung beim Süßstoff Sorbit (E420), er trägt zusätzlich zur Verschlechterung der Fruktoseaufnahme bei!
Histaminintoleranz
Histamin ist eigentlich ein Botenstoff, der von Natur aus in unserem Körper eine Fülle von Aufgaben erfüllt und auch in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Unser Organismus baut Histamin normalerweise durch ein spezielles Enzym (Diaminooxidase=DAO) ab. Ist davon zu wenig vorhanden, kann es zu allergieähnlichen Beschwerden wie Hautausschlag, Juckreiz, Schnupfen, Herzklopfen, Schwindel, Atembeschwerden und Asthma kommen. Manchmal treten auch Kopfschmerzen und Magen-Darm-Störungen auf. Doch auch hier gibt es Abhilfe, in Form eines Enzympräparats zur Einnahme vor dem Genuss von histaminreichen Lebensmitteln oder Getränken.
Egal jedoch, mit welchen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten wir zu tun haben, es gilt die alte Weisheit: Im Darm beginnt´s! Sorgen Sie daher jedenfalls für einen gesunden Darm, denn Gesundheit beginnt bei der Verdauung. Ideal ist eine regelmäßige probiotische Darmsanierung - besonders nach der Einnahme von Antibiotika - wie sie die Nr. 24 aus unserer Phyto-4-Life Serie unterstützt!
Am besten Sie fragen Ihre Rat & Tat Apothekerinnen oder Apotheker. Hier erhalten Sie alle Informationen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Listen von Dingen, die Sie besser meiden sollten und selbstverständlich alle Präparate, die dazu beitragen auch mit einer Lebensmittel-Intoleranz genussvoll und mit Freude durchs Leben zu gehen.
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