| News - September 2009
Hilfe - Schweinegrippe! Was tun?
Ein Mitarbeiter der Aeskulap Apotheke stellt Ihnen selbstverständlich Ihre Medikamente zu, wenn Sie das Bett im falle einer Influenza hüten müssen.
Unter apotheke@aeskulap.at oder telefonisch 01/7121583 nehmen wir Ihre Bestellung auf und versuchen diese so schnell wie möglich gegen einen Unkostenbeitrag zu liefern.
Wissenswertes über Influenzaviren:
Influenzaviren kommen nicht nur bei Säugetieren und beim Menschen, sondern auch bei Vögeln vor. Die Vogelgrippe (aviäre Influenza, Geflügelpest) ist eine Tiererkrankung, die durch verschiedene Influenzaviren verursacht werden kann. Gefürchtet sind neue Subtypen des Influenza-A-Virus, die durch eine Antigenshift (eine Durchmischung von humanen und aviären Gen-Segmenten) entstehen können. Eine solche Durchmischung von Vogelgrippe- und humanen Influenzaviren kann beispielsweise im Schwein stattfinden, wenn diese Tiere Träger beider Viren sind, wie etwa bei der Variante des Subtyps A/H1N1, die Mitte April 2009 entdeckt wurde (bekannt als „Schweinegrippe“).
>> MERKBLATT: INFLUENZA A(H1N1) Neue Grippe / Heimquarantäne (PDF - 165KB)
Checkliste zur Differenzierung von Influenza und banalem Infekt:
| Symptome |
bei Influenza |
bei Erkältung |
| Beginn der Beschwerden |
schlagartig |
verlangsamt |
| Fieber, Schüttelfrost |
häufig |
selten |
| Husten |
üblich, stark |
unüblich, leicht |
| Kopfweh |
vorherrschend |
selten |
| Gelenk- und Gliederschmerzen |
häufig, oft sehr ausgeprägt |
kaum |
| Müdigkeit und Abgeschlagenheit |
von 2-3 Wochen Dauer |
nur kurz und schwach ausgeprägt |
Suchen Sie bei Symptomen einer Influenza (v. a. hohes Fieber, Glieder- und Muskelschmerzen) unverzüglich einen Arzt auf! Als unbedingt behandlungsbedürftige Komplikationen und Folgeerkrankungen der Influenza können auftreten:
Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Mittelohrentzündung (Otitis media), Lungenentzündung (Pneumonie), Herzmuskelentzündung (Myokarditis) und Gehirnhautentzündung (Encephalitis). Bei Patienten, die bereits Gesundheitsprobleme haben, kann die Influenza sogar zum Tod führen. Kinder und alte Menschen sind besonders gefährdet, Sekundärkomplikationen zu erleiden.
Aromatherapiewochen von 14.09 bis 18.10.2009
Ein Genuss für alle Sinne.
Ob in der Badewanne oder bei einer Aroma-Massage ätherische Öle sind für unseren Körper auf vielfältige Weise eine Wohltat. Über die Haut erreichen die Inhaltsstoffe leicht die Muskulatur, das Bindegewebe sowie den Blutkreislauf, um ihre heilsame Wirkung zu entfalten. Und die Nase transportiert die Aromen zu den entscheidenden Rezeptoren im Gehirn, wo sie ebenfalls für behagliche Gefühle sorgen.
Bei der Auswahl des perfekten Bades gibt es praktisch keine Grenzen. Vom Lavendel-Honigbad, über Erfrischungs-Salzbäder bis hin zum exotischen Milchbad stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.
Hier ein spezieller Aeskulap Rat & Tat Tipp für ein herrliches Aromabad: 2 Esslöffel Schlagobers (da sätherische Öle sich nicht mit Wasser vermischen lassen), 1 Teelöffel Honig, 5 Tr. Mandarine, 5 Tr. Orange und 2 Tr. Sandelholz lassen entspannende Badeträume wahr werden.
Die Wohltat für Körper und Seele: Aromamassagen.
Als zentrales Element der modernen Aromatherapie wird jede Massage stets individuell abgestimmt. Dabei kommen ausschließlich naturreine, mit ätherischen Essenzen versetzte Pflanzenöle zum Einsatz. Diese unterstützen jeweils den gewünschten Effekt der Massage und wirken entspannend, wärmend, anregend oder auch entschlackend.
Ebenfalls sehr wichtig ist der Geruch der Ölmischung. Er muss als angenehm empfunden werden, da er während der Anwendung eingeatmet wird und das allgemeine Wohlgefühl zusätzlich steigert. Wie Untersuchungen bewiesen haben, können bestimmte Düfte wie Rose, Rosengeranie, Jasmin oder Muskatellersalbei die Ausschüttung von Glückshormonen auslösen und sogar die Selbstheilungskräfte anregen.
Entspannung für alle.
Eine professionelle Aromamassage ist natürlich ein besonderes Erlebnis. Aber mit ein wenig buchstäblichem Fingerspitzengefühl kann im Prinzip jeder einem nahe stehenden Menschen etwas Gutes tun. Achten sollte man jedoch darauf, dass die Berührungen nur wohlige Entspannung bereiten und man nie mit kalten Händen oder zu heftig massiert.
Was gehört zu einer perfekten Aromamassage?
Neben einer vertrauensvollen Atmosphäre eventuell mit leiser Entspannungsmusik sollten ein warmer störungsfreier Raum, gedämpftes Licht sowie ein Laken oder Badetuch zum Bedecken der gerade nicht massierten Körperteile vorhanden sein.
Der wichtigste Bestandteil ist jedoch das Öl. Davon werden für eine Ganzkörpermassage etwa 20 ml benötigt, in die für Erwachsene etwa 10 Tropfen ätherisches Öl gegeben werden. Bei Kindern nur die halbe Tropfenanzahl verwenden und unbedingt auf geeignete Öle achten.
Denn ätherische Öle sind geballte Pflanzenkräfte und dürfen vor allem bei Kleinkindern und Stillenden nicht beliebig angewendet werden.
Tipp: Nach einer Aromamassage immer viel Flüssigkeit, am besten Wasser oder Kräutertee, trinken, damit der Körper die aktivierten Stoffwechselprodukte besser ausscheiden kann.
Was macht eine Aromamassage so besonders?
Das Spezielle bei einer Aromamassage ist, dass die wirkungsvollen Essenzen, wie zum Beispiel Lavendelöl (entspannend) oder Rosmarinöl (durchblutungsfördernd), direkt an den Ort gelangen, wo sie wirken sollen. So können z.B. gezielt verspannte Muskelpartien oder schmerzende Gelenke behandelt werden während die Duftmoleküle gleichzeitig einen positiven Einfluss auf unsere Psyche haben.
Genießen Sie fruchtig-frische Orangenblüte, betörenden Jasmin, verführerische Rose oder unseren Aeskulap Rat & Tat Aromaöl-Tipp: Für 30 ml Basisöl mischen Sie zu gleichen Teilen Mandel-, Aprikosenkern- oder Jojobaöl und tropfen danach 6 Tr. echtes Lavendelöl, 4 Tr. rotes Mandarinenöl sowie 2 Tr. Vanilleöl ein. Umschütteln und fertig ist ein herrlich entspannendes, für alle Hauttypen geeignetes Massageöl, das sich kühl und dunkel bis zu 6 Monaten aufbewahren lässt.
In Ihrer Aeskulap Rat & Tat Apotheke bereitet man dieses oder jedes andere Wunsch-Öl individuell für Sie zu und berät Sie fachkundig zur optimalen Qualität, Mischung und Dosierung der Öle.
AESKULAP´S HAUSSPEZIALITÄTEN
- Hustenbalsam zum Auftragen auf Solarplexus, Fußsohlen, Brust& Rücken
- Engelwurzbalsam bei rinnender und verstopfter Nase
- Insektenschutzöl mit Zeder& Jojobaöl
- Rosenhydrolat zur Regenartion und Erneuerung der Zellen.
- Hautpflege für reife Haut mit Granatapfel und Sandornöl
- Handcreme mit Macadamia und Ingweröl
- After Sun Lotion für Neurodermitika mit Lavendel, Weihrauch und Nachtkerzenöl
- Haarpackung für die Spitzen mit Bay und Ylang-Ylang
- Haar Shampoo gegen Haarausfall
- Fieberblasen Roll on
Das Wunder "Gehirn"
Betrachtet man die Leistungsdaten aller Lebewesen auf der Erde, schneiden wir eigentlich nicht besonders gut ab. Es gibt um vieles schnellere, stärkere und gefährlichere Geschöpfe, aber trotzdem hat es der Mensch geschafft, sich unangefochten an die Spitze der Evolution zu setzen. Der Grund dafür ist nur etwa 1300 Gramm schwer und entspricht gerade einmal 2 % unseres Körpergewichts: das Gehirn.
Diese Schaltzentrale leistet schier Unglaubliches und dementsprechend hoch ist ihr Energieverbrauch. 20 % der aus der Nahrung gewonnenen Energie und 40 % des Sauerstoffbedarfs werden hier benötigt, was bei einer Anzahl von 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) aber auch nicht verwundert.
Was leistet unser Gehirn?
Selbst die leistungsfähigsten Computer sind noch nicht in der Lage, annähernd an die Leistung unseres Gehirns heranzureichen. Von den Rechengeschwindigkeiten haben sie uns zwar schon überholt, bei der Vernetzung untereinander und in puncto paralleler Verarbeitung sitzt der stärkste Prozessor jedoch nach wie vor zwischen unseren Schultern. Jede unserer Nervenzellen steht über Kontaktstellen, den sogenannten Synapsen, mit durchschnittlich 10.000 anderen in Kontakt und leitet unaufhaltsam Signale in Form von Botenstoffen (Neurotransmitter) weiter. Besonders interessant ist, dass bereits bei unserer Geburt alle Neuronen vorhanden sind, jedoch die Vernetzung noch sehr gering ist. Diese erfolgt erst nach und nach, durch Lernen und Erfahrungen sammeln.
Wenn etwas den Begriff „Wunder“ verdient, dann unser Gehirn. Denken, Fühlen, Empfinden, Erinnern, Sehen, Hören, Riechen, Wahrnehmen, Zuordnen und Reagieren sowie gleichzeitig unbewusst alle lebenswichtigen Funktionen steuern solche Leistungen sind unglaublich, und doch für uns alle alltäglich.
Unterstützung fürs Gehirn
Eine optimale Versorgung ist die Grundvoraussetzung für einen gesunden Geist. Das beginnt als erstes mit der ausreichenden Zufuhr von Flüssigkeit. Denn schon ein geringer Mangel kann eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Müdigkeit oder Kopfweh nach sich ziehen. Ebenso wichtig ist die richtige Ernährung (brainfood), die mit wertvollen Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll unterstützt werden kann. Diese fördern die Botenstoffproduktion im Gehirn und aktivieren es, damit gedankliche Höchstleistungen möglich sind.
Wer sein Gehirn richtig „füttern“ will, sollte auf einen möglichst konstanten Blutzuckerspiegel achten. Ideal dafür sind z.B. Vollkornprodukte, Gemüse, wasserreiches Obst wie Äpfel, Zitrusfrüchte und Beeren, die den enthaltenen Zucker erst verzögert freisetzen. Auch wertvolle Fette und Eiweiß liefern wichtige Nährstoffe fürs Gehirn, und zwar als Baustoffe für die Zellen sowie in Form von Aminosäuren für Botenstoffe.
Darüber hinaus gibt es spezielle Präparate, die unsere geistige Agilität, eine höhere Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit auf natürliche Weise unterstützen. Cebrium® sorgt beispielsweise mit wertvollen Aminosäuren dafür, dass unsere Nervenzellen optimal ernährt werden. Nur bestens versorgte Neuronen besitzen eine gestärkte Zellstruktur, und diese fördert das perfekte Zusammenspiel des zerebralen Netzwerks, speziell unter Druck, Stress oder hoher Arbeitsbelastung. Frei von Aufputschmitteln, Koffein und Zucker unterstützt Cebrium® mit seiner speziellen Kombination von Aminosäuren die geistigen Fähigkeiten besonders effektiv und wirkt zudem dem natürlichen Alterungsprozess entgegen.
Fragen Sie in Ihrer Rat & Tat Apotheke danach, hier erhalten Sie jederzeit weitere wichtige Informationen zur bestmöglichen Versorgung unseres Gehirns.
Die vier Grundsäulen eines guten Gedächtnisses
- Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper
- Treiben Sie Gehirnjogging ein perfektes mentales Fitnesstraining
- Achten Sie auf gesunde Ernährung
- Positive Lebenseinstellung: Glauben Sie an sich selbst!

Was sind Generika?
Diesem Begriff begegnet man im Zusammenhang mit Einsparungsmöglichkeiten im Gesundheitssystem in letzter Zeit immer öfter. Doch was steckt eigentlich hinter diesen viel diskutierten Medikamenten und welche Vor- oder Nachteile bringen sie eventuell mit sich?
Was versteht man unter Generika?
Ein neuer Arzneistoff wird gefunden und zum Patent angemeldet. Damit ist er für die nächsten 20 Jahre vor einer Nachahmung geschützt und kann zu einem marktreifen Medikament weiterentwickelt werden. Dies dauert jedoch seine Zeit, denn zuvor stehen ihm zahlreiche Tests, Sicherheitsprüfungen und Zulassungsverfahren bevor. So vergehen nochmals 1012 Jahre, bevor das erste Päckchen an Patienten ausgegeben werden kann.
In dieser, doch sehr langen Phase verschlingen Forschungs- und Entwicklungskosten durchschnittlich 1 Milliarde, also unglaubliche 1.000.000.000 Euro!
Das sind Ausgaben, die bis zum Ablauf des Patentschutzes wieder eingenommen werden müssen, denn danach kann das Medikament von anderen Pharmaunternehmen ohne rechtliche Konsequenzen mit dem gleichen Wirkstoff in identischer Konzentration „nachgebaut“ und auf den Markt gebracht werden. Diese Präparate sind sogenannte Generika, für die jedoch ebenfalls strengste Qualitäts- und Wirksamkeitskontrollen vorgeschrieben sind.
Zugelassen wir das Generikum nur, wenn die Bioäquivalenz, also die Austauschbarkeit von Original und Kopie nachgewiesen ist und sie auch in einem weiteren wichtigen Punkt keine Unterschiede zeigen: bei der „Bioverfügbarkeit“.
Was bedeutet Bioverfügbarkeit?
Darunter versteht man die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Aufnahme des Arzneimittels durch unseren Organismus. Wichtig ist dabei, wie sich der Wirkstoff im Körper verhält, wie schnell er an seinen Bestimmungsort gelangt und wie lange es dauert, bis er wieder ausgeschieden wird. Generika müssen sich hier in allen Belangen gleich verhalten, wie das Originalmedikament.
Warum sind Generika billiger?
Wie bereits erwähnt, kostet es enorm viel, bis ein neues Medikament letztendlich verschrieben werden kann. Für ein Generikum entfallen die Entwicklungskosten sowie manche Untersuchungen, die nicht noch einmal gemacht werden müssen. Somit wird es möglich, das Präparat mit bewiesenermaßen identischer Wirkung viel günstiger auf den Markt zu bringen.
Wenn Ihnen Ihr Arzt also einmal ein Generikum eines anderen Herstellers statt Ihres gewohnten Medikaments verschreibt, gibt es keinen Grund zur Sorge. Lassen Sie sich nicht durch das unterschiedliche Aussehen von Tabletten oder der Packung verunsichern die Wirkung unterscheidet sich kaum vom Original, wobei die Abweichung 10% betragen darf. Geringfügige Unterschiede können auch in den Hilfsstoffen liegen, in seltenen Fällen können Dosierungsprobleme bei komplizierten Krankheitsbildern auftreten. Für alle Fragen zu Generika stehen Ihnen Ihre Aeskulap Rat & Tat Apothekerinnen und Apotheker jederzeit gerne zur Verfügung. Sie wissen alles zu den enthaltenen Wirkstoffen und beraten Sie vertrauensvoll auch in diesem Bereich.
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