| News - Juli 2009
Bewährte Qualität aus Ihrer Apotheke!
Haben Sie´s bemerkt? Im letzten Monat ist am Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine der wichtigsten Entscheidungen gefallen, die je zum Thema Gesundheit und somit auch für das österreichische Gesundheitssystem getroffen wurden. Der EuGH hat entschieden, dass die Gesetze, die das jeweilige nationale Gesundheitssystem regeln, Ländersache sind und die europäische Politik nichts angehen.
Was bedeutet das für uns alle?
Dass wir weiterhin auf die hohe Qualität der österreichischen Apotheken vertrauen können. Dass wir nicht bald für unsere Medikamente zur Tankstelle gehen müssen, wie es in manchen Ländern schon der Brauch ist. Dass die Zusammenarbeit von Ärzten und Apotheken auch weiterhin so gut funktionieren wird, wie bisher.
Kurzum: Wir Apothekerinnen und Apotheker sind auch in Zukunft gerne an 365 Tagen im Jahr, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden pro Tag für Sie da und beraten Sie, wenn Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit haben!
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und bleiben Sie rundum gesund!
Ihr Aeskulap Team
Revitalisierungs- und Aromatherapie Tipp
Jung und frisch bleiben!
Unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Proteinen. Diese reagieren mit Blutzucker aus der Nahrung, dadurch wird Gewebe zerstört und verschiedene Alterungsprozesse werden beschleunigt - Weitsichtigkeit, Demenz, Faltenbildung ...
Unser Tipp: Sparen Sie Zucker, wo immer es möglich ist! Eine zuckerreduzierte Diät und die Einnahme von Carnosin erhalten die Flexibilität von Proteinen und wirken Sehschwäche, Leistungsabfall und Faltenbildung entgegen.
Revitalisierung Nr. 3 "Carnosin" ...
... kann helfen, die Reaktionen zwischen Eiweiß und Zuckermolekülen zu verhindern. Carnosin ist eine Verbindung zweier Aminosäuren, die vor allem in Fleisch vorkommt. Der Carnosinspiegel des Körpers sinkt mit dem Alter (zwischen dem 10. und 70. Lebensjahr um bis zu 60%), Carnosin aber schützt Augen, Haut und Gefäße! Grüntee-Extrakt und Alpha-Liponsäure, die zusätzlich enthalten sind, wirken als Antioxidantien.
Fragen Sie nach der Revitalisierungs-Serie in Ihrer Aeskulap Apotheke!
Aromatherapie-Tipp
Lavendel das blaue Wunder für die Urlaubsapotheke
Während man mit Lavendel lange Zeit den antiquierten Duft aus Omas Wäscheschrank assoziierte, hat die Essenz heute als Erste-Hilfe-Mittel, Badezusatz, Duftöl oder Waschmittelzusatz viele Fans.
Lavendel gehört zu den Heilpflanzen, die in eine sehr hohe Anzahl von Wirkungskomponenten zerlegbar sind, von denen aber bei weitem noch nicht alle im Detail erforscht sind. Diese Eigenart und die spezifische Art des Zusammenspiels der Substanzen macht das aus der Pflanze extrahierte Öl so vielfältig einsetzbar. Einerseits erfrischt Lavendel bei Müdigkeit und Abgeschlagenheit, andererseits entspannt er bei Stress, Kopfschmerzen und Nervosität und kann somit auch als Einschlafhilfe dienen (einfach einen Tropfen auf das Kopfkissen geben). Insektenstiche, Verbrennungen oder sogar Hefepilze sind mit Lavendel in den Griff zu bekommen. Die antiseptische und schmerzstillende Wirkung von Lavendel ist mittlerweile wissenschaftlich belegt.
Mann und Frau der kleine große Unterschied
Es sind nicht nur die äußeren, auf den ersten Blick wahrnehmbaren Merkmale, durch die sich Männer und Frauen unterscheiden. Es sind vielmehr oft ganz unscheinbare Details, die jedoch von größter Wichtigkeit sein können.
Die Herzfrequenz: Sie ist bei Frauen bereits von Geburt an höher als bei Männern. Dies gilt es vor allem bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen zu beachten. Medikamente, die für „ihn“ hervorragend wirken, können bei „ihr“ die Symptome sogar verschlimmern.
Die Wirkung von Medikamenten: Dem weiblichen Körper wurden von der Natur ganz andere Voraussetzungen mitgegeben (weniger Gewicht, mehr Körperfett und einen komplett anderen Hormonhaushalt, der sich zudem laufend verändert). So werden Arzneistoffe bei Frauen deutlich langsamer aus der Leber abtransportiert, die Nieren filtern weniger, und Medikamente verbleiben bei Frauen um ein Drittel länger im Magen als bei Männern.
Das Aspirin: Dieses altbekannte Schmerzmittel besitzt noch eine andere wichtige Wirkung. Der Inhaltsstoff Acetylsalicylsäure schützt Männer vor Schlaganfall und Herzinfarkt, während er bei Frauen das Infarktrisiko nicht vermindert, sondern nur Schlaganfällen vorbeugt.
Der Lebensstil: Statistisch gesehen, ist der Lebensstil von Frauen generell gesünder als der von Männern. Sie leben länger und haben ein besseres Immunsystem. Zudem produziert der weibliche Organismus mehr T-Abwehrzellen als der männliche, was Frauen deutlich weniger anfällig für Infektionskrankheiten macht.
Stark im Kommen: Gender-Pharmazie.
Nachdem bei Frauen und Männern immer mehr unterschiedliche Reaktionen auf Erkrankungen, Behandlungen und Medikamente festgestellt werden, wird jetzt von Pharmazie und Medizin vermehrt in Richtung Gender-Pharmazie bzw. Gender-Medizin geforscht. Das heißt: Gesundheit und Krankheiten werden nicht nur allgemein beurteilt, sondern alle Symptome und Befunde auch geschlechtsspezifisch gesehen. Denn Medikamente, die nur an Frauen getestet wurden, können zum Teil für Männer gar nicht passen, sind vielleicht nicht stark genug oder rufen gar komplett andere Reaktionen hervor. Und dies gilt selbstverständlich ebenso umgekehrt.
Vorreiter in diesem Bereich sind die USA. Während in Europa viele Medikamente oft nur an Männern getestet werden, gibt es in den Vereinigten Staaten ein Gesetz, das einen Testanteil von mindestens 40 % Frauen vorschreibt.
Aber auch bei uns ist die Zukunft nicht aufzuhalten. Während vergangene Generationen und viele der heute praktizierenden Ärzte diesem Aspekt wenig Beachtung schenken, werden die Unterschiede von Frauen und Männern in der medizinischen und pharmazeutischen Ausbildung mittlerweile umfassend berücksichtigt.
Und im Wechsel?
Immer wieder wird über die Menopause oder das Klimakterium der Frau berichtet. Mit den altersbedingten hormonellen Veränderungen des Mannes beschäftigen sich die Experten erst seit Kurzem. Ursache für die sogenannte Andropause dürfte eine allmähliche Verringerung des Hormons Testosteron sein. Sie tritt jedoch nur etwa bei jedem fünften Mann auf, während im Gegensatz dazu praktisch alle Frauen von der Hormonumstellung und deren Auswirkungen betroffen sind.
Die einschneidenden Vorgänge im männlichen Körper können verschiedene Organe (Gehirn, Prostata), Knochen oder Muskeln in Mitleidenschaft ziehen. Dies führt zu einer Abnahme von Kraft und Leistungsfähigkeit, zu Müdigkeit, der Zunahme des Körperfetts, Schlafstörungen etc. Manchmal sind die Beschwerden jedoch auch durch „psychosoziale“ Ursachen bedingt. Denn die Bewusstwerdung des Alterns und die Angst vor Attraktivitätsverlust können die Lebensfreude extrem negativ beeinflussen.
Die richtige Ernährung, Bewegung, positive Stressbewältigung und vielleicht das eine oder andere Gespräch in Ihrer Aeskulap Apotheke können dazu beitragen, diesen Lebensabschnitt in optimaler Weise zu bewältigen. Wir helfen Ihnen gerne!

Ich bin schwanger!
Ob lang ersehnt und geplant oder vollkommen überraschend eine Schwangerschaft bedeutet immer eine einschneidende Veränderung im Leben einer Frau. Und das nicht nur in Hinblick auf die gemeinsame Zukunft mit dem kleinen, neuen Erdenbürger, sondern gleich ab dem Zeitpunkt, wo das freudige Ereignis zur Gewissheit wird.
Kann ich so weiterleben wie bisher? Worauf muss ich achten? Muss ich meine Gewohnheiten und Lebensumstände ändern? Worauf sollte ich verzichten? Was kann für mein Kind gefährlich oder schädlich sein? Alles Fragen, auf die Ihr Arzt oder Ihre Rat & Tat ApothekerInnen mit Sicherheit die passenden Antworten haben. Denn auch wenn eine Schwangerschaft natürlich keine Krankheit ist, gilt es doch ein paar wesentliche Regeln zu befolgen für Ihre Gesundheit und die Ihres heranwachsenden Babys.
Essen für „zwei“.
Ein Satz, der im Bereich Ernährung durchaus seine Berechtigung hat. Jedoch nicht von der Menge her, sondern von dem, was wir essen, denn einiges kann für das Kind im Mutterleib sogar gefährlich sein. So besteht beim Genuss von rohem Fleisch (Tatar, Rohschinken etc.) beispielsweise die Gefahr einer Toxoplasmose-Infektion mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. In der Schwangerschaft Fleischspeisen also immer gut durchgaren! Darüber hinaus gibt es weitere rohe Lebensmittel tierischen Ursprungs, die im wahrsten Sinn des Wortes „mit Vorsicht zu genießen“ sind. Bestimmte Rohmilch-Käsesorten können Krankheitserreger enthalten und auch Innereien sollten, wenn überhaupt, nur in Maßen zu sich genommen werden. Genussmittel wie Alkohol und Nikotin sind in Hinblick auf Komplikationen und eine mögliche Verzögerung in der Entwicklung in jedem Fall zu meiden. Nichts spricht jedoch gegen ein bis zwei Tassen Kaffee pro Tag.
Unterstützung durch Vitamine
Schwanger zu sein, ist nicht nur schön, sondern stellt für den gesamten Organismus auch eine erhebliche Belastung dar. Eine Unterversorgung mit Nährstoffen kann dabei unter Umständen zu Fehlentwicklungen bei Mutter und Kind führen. Der alte Spruch „Jedes Kind ein Zahn“ war vor einigen Generationen noch durchaus wörtlich zu nehmen. Heute ist unsere Ernährung insgesamt viel ausgewogener und für alle, die ganz sicher gehen möchten, gibt es in der Rat & Tat Apotheke spezielle Vitaminpräparate, die einen positiven Einfluss auf Entwicklung und Schwangerschaft haben. Diese können übrigens bereits ab dem Kinderwunsch eingenommen werden.
Für alle anderen Medikamente hingegen gilt: Bei einer Schwangerschaft unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker fragen! Auch für bereits verordnete Arzneien sollte im Zweifelsfall stets eine Nutzen-Risiko-Abwägung erstellt werden, um ganz sicher zu gehen.
Wir wünschen allen werdenden Müttern das Allerbeste für die Schwangerschaft sowie natürlich auch für die spannende und schöne Zeit danach mit dem Neugeborenen!
GEWINNSPIEL: werdende Mütter können ein Wochenende in einem steirischen Wohlfühlhotel inklusive Geburtsvorbereitungskurs gewinnen!
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Fotomaterial u.a. von:
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