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News - Dezember 2008
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Herzensangelegenheit
Herz-Kreislauferkrankungen sind in unserer Gesellschaft leider nach wie vor im Vormarsch. Immer öfter hört man von schwerwiegenden Erkrankungen schon bei 30- oder 40-Jährigen. Mit ein Grund dafür ist unser Lebensstil. Falsche Ernährung, wenig Bewegung und ungesunder Stress erhöhen hier das Risiko enorm, speziell wenn mehrere Faktoren zusammenspielen.
Die Ursachen
Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall oder die periphere Verschlusskrankheit sind in den westlichen Industrieländern die häufigsten Todesursachen. Dabei könnte rund ein Drittel aller Herzinfarkte verhindert werden durch gesunde Ernährung. Denn einen wesentlichen Risikofaktor für diese lebensbedrohliche Erkrankung stellen erhöhte Blutfette dar.
Auslöser für Herz-Kreislauferkrankungen sind zumeist atherosklerotische Gefäßwandveränderungen. Atherosklerose kann bereits im jugendlichen Alter beginnen und wird vorwiegend durch lebensstilbedingte Einflüsse, jedoch nur zu einem geringen Teil durch Vererbung verursacht. Eine Vorbeugung ist hier nur schwer möglich, da die Betroffenen nichts bemerken, bis die Katastrophe eintritt und die endet leider oftmals tödlich!
Was kann man tun?
Eigentlich wäre Vorbeugung ganz einfach. Bis zum Schuleintritt müsste man sich erstmals ein Bild über den Cholesterinspiegel machen, und jeder Erwachsene sollte seinen Wert kennen! Denn nur wenn es gelingt, das Problembewusstsein für Stoffwechselerkrankungen zu wecken, können diese vorausschauend verhindert werden: mit gesunder Lebensweise und durch die richtige Ernährung. So kann z.B. durch die Vermeidung von 1 % gesättigter Fette in der Nahrung das Gesamtcholesterin bereits um 3 mg/dl reduziert werden. Ein kleiner Schritt für den einzelnen, aber ein großer Schritt für unsere allgemeine Gesundheit!
Jede Sekunde zählt.
Nicht immer sind die Symptome einer lebensbedrohlichen Herz-Kreislauferkrankung offensichtlich. Gerade dann steigt das Risiko enorm, denn eine verzögerte Behandlung hat gravierende Auswirkungen auf den Verlauf oder gar das Überleben. Am wichtigsten ist die Früherkennung. Doch hier gibt es zum Beispiel bei einem Herzinfarkt unterschiedlichste Anzeichen und extreme Unterschiede, speziell zwischen Frauen und Männern.
Bei Männern manifestiert sich ein Infarkt zumeist durch einen Druckschmerz, der in Schultern, Nacken, Kiefer und Arme ausstrahlt sowie durch Todesangst.
Bei Frauen hingegen treten oft atypische Symptome auf. Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Schweißausbrüche werden leicht fehlgedeutet. Ein Umstand, der leider manchmal zu Komplikationen führt.
Gender Medizin
Ihr Ziel ist es, die eben genannten geschlechtsspezifischen Unterschiede von Frauen und Männern in jeder Phase zu berücksichtigen und das nicht nur beim Herzinfarkt, sondern bei der Diagnose und Therapie sämtlicher Krankheiten. Zwei Beispiele, in denen die Wichtigkeit der Gender Medizin deutlich wird:
Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Während manche Medikamente bei Männern bestens wirken, können sie bei weiblichen Patienten die Symptome sogar verschlimmern. Grund dafür ist die bei Frauen von Natur aus höhere Herzfrequenz.
Wirkung von Aspirin. Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff im Aspirin, schützt Männer vor Schlaganfall und Herzinfarkt, während er bei Frauen nicht die gleiche Wirkung hat. Sie schützt er nur vor einem Schlaganfall.
Schüsslersalze Am besten Weg zum metabolischen Syndrom?
Stress lass nach!
Das haben wir alle schon erlebt. Es ist viel zu tun, die Zeit ist knapp und wir bekommen richtigen Stress. Voll motiviert nehmen wir die Herausforderung an und schaffen Dinge, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Unser Gehirn hat auf die geistige oder körperliche Belastung reagiert und eine Art Schutzsystem aktiviert, das seit Jahrtausenden den Menschen bei Gefahren unterstützt.
Was läuft bei Stress im Körper ab?
In Situationen, die unser Gehirn als potenziell gefährlich einstuft oder als enorm belastend erkennt, aktiviert es den Sympathikus. Die im Zwischenhirn befindliche Hypophyse schüttet den Botenstoff ACTH aus und die Nebennieren beginnen mit der Produktion des Stresshormons Cortisol. Der Blutdruck steigt, die Herzfrequenz erhöht sich, die Leber gibt vermehrt Zucker sowie Fette ins Blut ab, und die Verdauung kommt zum Stillstand. Auch das Immunsystem wird heruntergefahren, um den gesamten Körper auf die drohende Gefahr einzustellen. So sind wir von der Natur bestens vorbereitet, um entweder zu kämpfen oder schnellstmöglich zu flüchten.
Da die Stressauslöser unserer Zeit leider in den seltensten Fällen mit der Keule oder durch Davonlaufen beseitigt werden können, müssen wir selbst entscheiden, wo der gesunde, aktivierende Stress aufhört und der schädliche Dauerstress anfängt. Denn fortwährende Spannung ohne darauf folgende Entspannung belastet unseren Körper ungemein.
Gefahr "Dauerstress"
Die unausweichliche Folge eines Körpers in dauerndem Alarmzustand sind ständig erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte. Magen und Darm werden nicht richtig versorgt und die Gefäße geschädigt. Der Nachschub an wichtiger Energie bleibt aus und da der Stoffwechsel ständig auf Hochtouren läuft, entstehen vermehrt sogenannte freie Radikal. Sie führen nicht nur zu Vitalitätsverlust, sondern lassen den Körper auch schneller altern.
Ursachen und Folgen von chronischem Stress
Im Prinzip kann jeder in eine derart belastende Lebenssituation kommen. Am häufigsten davon betroffen sind jedoch Hausfrauen und Manager. Mehrfachbelastung, Reizüberflutungen sowie der hohe Anspruch in Beruf und Familie sorgen für Dauerstress mit zum Teil weit reichenden Folgen für die Gesundheit. Unser Immunsystem macht nicht mehr mit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche stellen sich ein, ja sogar Depressionen, Potenzschwäche und Herz-Kreislaufprobleme können auftreten.
Das Burn Out-Syndrom ist die vielleicht bekannteste Art der Reaktion auf andauernde Stressbelastung. Dabei bricht der Hormonhaushalt zusammen und es entwickelt sich ein andauernder Entzündungszustand. Die nächtliche Bildung des Stresshormons Cortisol wird blockiert, was zu Mattigkeit und Antriebslosigkeit während des Tages führt.
Diagnose und Therapie
Der verlässlichste Weg, um festzustellen, ob ein chronischer Stresszustand vorliegt, ist eine Untersuchung des Speichels. Die ermittelten Cortisolwerte geben sicheren Aufschluss über einen dauerhaften Belastungszustand. Um diesem entgegenzuwirken, kommen unterschiedliche Substanzen zum Einsatz:
- Aminosäuren als Hormon-Vorstufen und Adaptogene (Ashwaganda, Rhodiola)
- Gamma Aminobuttersäure (angstlösend)
- Tyrosin (notwendig für die körpereigene Produktion von Adrenalin etc.)
- Phosphatidylserin (Cortisol-senkend)
- Panthenol (für eine funktionierende Nebennierenrinde)
- Zink
Schüßler Tipp
Metabolisches Syndrom:
Bluthochdruck:
Nr. 8 Natr. chloratum pro Tag 15 Stück
Nr. 15 Kalium jodatum pro Tag 3 Stück und die Kochsalzzufuhr einschränken
erhöhte Blutzuckerwerte:
Nr. 6 Kalium sulfuricum pro Tag 10 Stück
Nr. 10 Natrium sulfuricum pro Tag 15 Stück
erhöhte Cholesterinwerte:
Nr. 6 Kalium sulfuricum pro Tag 10 Stück
Nr. 10 Natrium sulfuricum pro Tag 15 Stück
Übergewicht:
Nr. 6 Kalium sulfuricum pro Tag 10 Stück
Nr. 8 Natrium chloratum pro Tag 10 Stück
Nr. 9 Natrium phosphoricum pro Tag 10 Stück
Nr. 10 Natrium sulfuricum pro Tag 20 Stück
Nr. 11 Silicea pro Tag 10 Stück
Sie können die Salze mischen und über den Tag verteilt im Mund zergehen lassen, ¼ Stunde vorher und nachher nichts trinken und essen.
Schüßler Salze immer nur begleitend zur Therapie Ihres Arzt!
Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der richtigen Mineralsalze. Sie haben die Möglichkeit eine umfangreiche Gesichtsanalyse bei unseren Schüsslersalzspezialisten zu vereinbaren.
Schüsslersalzspezialisten:
Mag. Nicolette Köberl-Lillie und Mag. Christoph Lillie
Terminvereinbarung unter 01/7121583
Weihnachtschecklist
Hier eine kleine Checkliste für kleine weihnachtliche Notfälle:
- Das beim Transport des Christbaums verrissene Kreuz kann extrem schmerzhaft sein und die Weihnachtsfreude empfindlich trüben. Linderung bringt in diesem Fall z.B. ein ABC-Pflaster oder wärmende Trauma-Salbe.
- Ein kurzer unachtsamer Moment genügt, um beim Schmücken des Weihnachtsbaums vom Stockerl zu rutschen und sich den Knöchel zu verstauchen. Hier helfen kühlende Umschläge sowie das abschwellende und schmerzstillende Dolobene-Gel.
- Einschneidende Erlebnisse beim Kochen des festlichen Abendessens wünscht sich niemand.
Trotzdem gut, wenn neben dem scharfen Bratenmesser in der Küche, auch Momentverband, Pflaster und ein Fingerschnellverband in der Hausapotheke bereitliegen.
- Wer auf Christbaumkerzen nicht verzichten will, sollte beim Anzünden Acht geben, sich nicht die Finger zu verbrennen. Passiert es dennoch, schnell unters kühlende Wasser und danach eine gute Heilcreme, wie z.B. Bepanthen Creme für leichte Verbrennungen.
- Wenn sich nach dem Festessen Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen bemerkbar machen, helfen Phyto-4-Life Kapseln Nr. 8 gegen Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Durch ihre ideale Kombination von pflanzlichen Wirkstoffen wie Artischocke, Mariendistel und Wermut unterstützen sie unseren Körper bei der Verdauung üppiger und fetter Speisen.
- Damit auf den Dauerstress der letzten Tage nicht ein böses Erwachen folgt, sollte man seinem Nervenkostüm etwas Gutes tun. Perfekt dazu geeignet ist der Vitamin B Komplex bei Stress und nervlicher Belastung von Phyto-4-Life. Der einfachste Weg, um nervöser Reizbarkeit, Abgespanntheit und chronischer Müdigkeit vorzubeugen.
- Es kratzt der Hals und läuft die Nase? Mit dem Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 haben Sie die beste Antwort auf erste Erkältungssymptome schon parat, und gegen Halsschmerzen hilft das Gurgeln mit Salbeitee. Empfehlenswert sind eventuell auch entzündungshemmende Lutschtabletten und ein Nasenspray.
- Zu Weihnachten besonders lästig sind natürlich Zahnschmerzen. Da ist es wichtig, im Fall des Falles ein schnell wirksames und gut verträgliches Schmerzmittel wie Ratiodolor akut in der Hausapotheke zu haben.
Achtung: Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, unbedingt darauf achten, dass Sie genügend vorrätig haben, um über die Feiertage zu kommen. Bei allen diesbezüglichen Fragen und zur Ausstattung einer bestens ausgerüsteten Notfallapotheke stehen Ihnen die Aeskulap Apothekerinnen und Apotheker selbstverständlich jederzeit gerne zur Seite. Wir wünschen Ihnen frohe und vor allem gesunde Weihnachten!
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