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News - Mai 2008
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Warum schwellen die Beine an?
Unser Herz leistet Schwerstarbeit. Es pumpt mit jedem Schlag Blut in die Organe und natürlich auch in die Beine. Um es jedoch zurück zu transportieren, reicht die Pumpleistung nicht aus. Deshalb gibt es eine Muskel-Venenpumpe, die nur bei Beinbewegungen die Blutbeförderung zum Herzen hin unterstützt. Paarweise angeordnete Venenklappen sorgen dafür, dass das Blut dabei nur in eine Richtung fließt. Bei Krampfadern schließen sich die überdehnten Klappen nicht mehr und ohne dieses natürliche Ventil fließt das Blut zurück ins Bein. Die Venenwand und das Gewebe verändern sich. Die Abschnitte nehmen an Länge zu und die bekannte Schlängelung tritt auf. Die vermehrte Blutfülle sorgt zudem für eine Schwellung des Beines. Die Haut verhärtet sich, verfärbt sich bläulich und kann im schlimmsten Fall sogar aufbrechen. Ein Unterschenkelgeschwür ist die Folge.
Eine weitere Form der Venenerkrankung ist die Entzündung der oberflächlichen Venen. Sie entsteht durch verschleppte Bakterien und betrifft die Venenwand. Anzeichen dafür sind eine Rötung, Schwellung, Druckschmerz sowie ein lokaler Temperaturanstieg.
Um Venenerkrankungen vorzubeugen, sollte man einige grundlegende Regeln befolgen, die übrigens auch unserem gesamten Körper richtig guttun.
- Machen Sie so viel Bewegung wie möglich und vermeiden Sie Übergewicht.
- Ernähren Sie sich ballaststoffreich (z.B. mit Sesamsamen) und trinken Sie viel.
- Bitte nicht rauchen! Und atmen Sie tief und bewusst, das unterstützt den venösen Rückfluss.
- Vermeiden Sie die Erwärmung der Beine und einengende Kleidung oder Schuhe.
- Abends Beine durch Hochlagern entstauen und eventuell Kompressionsstrümpfe tragen.
- Bein- und Fußgymnastik betreiben. Bei stehenden Berufen öfters auf die Zehenballen stellen. Beim Sitzen, Beine ausstrecken, Zehen kräftig nach oben und unten bewegen. Schon nach 20 Wiederholungen setzt durch die bessere Durchblutung ein angenehmes Prickeln ein.
Die natürliche Hilfe
Die Natur hält auch zur Vorbeugung von Venenerkrankungen Wirksames bereit. Extrakte aus Rosskastanien, Weinlaub, Pinienrinden und Traubenkernen besitzen eine hohe Wirksamkeit bei schmerzhaften, müden und geschwollenen Beinen. Diese Naturstoffe sind in der Rat & Tat Apotheke z.B. in Kapselform erhältlich. Die enthaltenen Oligomeren Procyanide (OPC) erhöhen die Gefäß-Widerstandskraft und bieten Schutz vor zerstörerischen Enzymen.
Venentee mit dem natürlichen Wirkstoff Rutin hilft, die Venenwände zu stabilisieren und zu straffen. Flüssigkeitsaustritt in umliegendes Gewebe wird verhindert und die Durchblutung kleinster Gefäße (Kapillaren) verbessert. Zur Anwendung 2 Teelöffel Venentee mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Mehrmals tgl. 1 Tasse trinken. Nach 6 Wochen 14 Tage lang pausieren. Die Vitamine B, C, E und Folsäure wirken ebenfalls gefäßschützend, und als homöopathisches Mittel zur Unterstützung des venösen Gefäß- und Lymphsystems ist Acidum flouricum D 12 ideal.
Zur äußerlichen Anwendung empfiehlt sich eine Mischung aus Latschenkiefer, Menthol und Rosskastanien. Letztere stärken die Venen, dichten die Blutgefäße ab und wirken Schwellungen entgegen. Menthol kühlt und erfrischt die Haut, während Latschenkiefer die Durchblutung anregt. Als Gel oder flüssige Einreibung belebt diese Mixtur müde, schwere, brennende Beine und Füße. Besonders wirksam übrigens in Kombination mit OPC-Kapseln!
Venenmischung
- 10 Stk. Nr. 1 Calcium fluoratum stärkt die Venenwände
- 10 Stk. Nr. 4 Kalium chloratum verbessert die Fließfähigkeit des Blutes
- 20 Stk. Nr. 9 Natrium phosphoricum unterstützt den Säureabbau
- 10 Stk. Nr.11 Silicea stärkt die Festigkeit der Adernwände
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